P & R Insolvenz



Haftbefehl gegen Heinz Roth bestätigt erneut Schadensersatzansprüche


Achtung: Mit vorausgefüllten Anmeldeformularen wurden

Schadensersatzansprüche nicht angemeldet

Anmeldung der Schadensersatzansprüche kann nachgeholt werden, um bei rechtzeitiger Anmeldung noch am Prüftermin am 14.11.2018 und Ausschüttung teilnehmen zu können.

Zusammenfassung:

Hintergrund

-Eine Vielzahl von Anleger haben ihre Forderungen lediglich mit den vorausgefüllten Anmeldeformularen des Insolvenzverwalters angemeldet, da sie der Aussage des Insolvenzverwalters vertraut haben, sie würden damit den „Maximalbetrag" ihrer Forderungen anmelden.

Problem

- Tatsächlich haben die Anleger mit den Anmeldeformularen rechtswirksam aber lediglich die offenen Mieten angemeldet, die aber nur einen Bruchteil der ihnen zustehenden Forderung ausmachen.

-NICHT wirksam angemeldet haben die Anleger dagegen die in den Anmeldeformularen ebenfalls angegebenen Forderungen auf die „ausgebliebenen Rückkaufsangebote", worauf der Insolvenzverwalter in seinem Anschreiben auch hinweist und was auch einleuchtet, denn wenn Ihnen jemand schon kein Angebot macht, auch kein Vertrag zustande gekommen ist. Hinzu kommt, dass selbst bei einer bestehenden Vereinbarung über den Rückkauf der Container durch P&R und eines konkret bezifferten Preises für die Rückübereignung der Container, die Anleger mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen Anspruch auf den Rückkaufpreis haben, da sie mit hoher Wahrscheinlichkeit kein Eigentum an den Containern erworben haben und daher die Gegenleistung (Rückübereignung der Container) nicht erbringen können (bzw. dieser Umstand entsprechend anzurechnen wäre). Selbst wenn die Anleger Eigentum an den Containern erworben haben sollten, würden sie diese natürlich ohnehin nicht an den Insolvenzverwalter rückübereignen, wenn sie als Gegenleistung auf ihre Forderung lediglich eine Quote erhalten, da ies wirtschaftlich nachteilig wäre.

Auch der Insolvenzverwalter geht wie besprochen nicht nur auf seiner eingerichteten Webseite, sondern insbesondere auch in seinem  Eröffnungsgutachten auf Seite 116 davon aus, dass diese Ansprüche nicht bestehen, weil aus seiner Sicht der

"Rückkauf unverbindlich ist"

und zudem

"sollte der Rückkaufspreis in diesen Föllen der Höhe nach erst bei Vertragsende verbindlich festgelegt werden, ohne dass es hierfür klare Vorgaben gab."

Er hat deshalb lediglich

"aus Vereinfachungsgründen aus dem System der Schuldnerin einen Maximalbetrag für die Rückkäufe ermittelt, basierend auf den im Informationsmaterial in Aussicht gestellten Kaufpreisen, der sich in Summe auf rund € 1,2241 Mrd. beläuft"

Und ausdrücklich klargestellt:

"Dies bedeutet aber aus vorgenannten Gründen nicht, dass diese Ansprüche letztlich auch tatsächlich in dieser Höhe berechtigt waren oder entsprechend zur Insolvenztabelle festgestellt werden könnten"

Auch der Insolvenzverwalter geht daher ebenso davon aus,dass den Anlegern aufgrund der „ausgebliebenen Rückkaufsangebote" keine Forderungen zustehen.


-Im Ergebnis heißt das, dass beispielsweise ein Anleger mit einer Anlagesumme von € 100.000 statt der ihm zustehenden Schadensersatzforderung in Höhe von € 100.000 oftmals lediglich € 10.000 an offenen Mieten angemeldet hat, da die offenen Mieten (abhängig von der Restlaufzeit des Vertrages) vielfach nur einen Bruchteil der Anlagesumme ausmachen. Bei einer hohen Quote von 59 Prozent (die beispielsweise bei der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH möglich ist, siehe unten) wirkt sich dies besonders nachteilig aus, da der Anleger im obigen Beispiel dann nicht von der hohen Schadensersatzforderung in Höhe von € 100.000 eine Quote von 59 Prozent erhält, also € 59.000, sondern lediglich von der angemeldeten Forderung in Höhe von € 10.000 eine Quote von 59 Prozent erhält, also lediglich € 5.900. Ein enormer Verlust von ca. 90 Prozent, über den sich vielfach die Anleger nicht bewusst sind, der sich aber durch eine nachträgliche Anmeldung der Schadensersatzforderungen noch beheben lässt.

Lösung

-Handlungsbedarf: Anleger sollten daher ihre Schadenersatzansprüche auf Rückabwicklung durch einen spezialisierten Rechtsanwalt mit einer entsprechend begründen anmelden, da sie damit die Erstattung der vollen Anlagesumme beanspruchen können (im obigen Beispiel € 100.000) zuzüglich entgangenen Gewinns und nicht bloß die offenen Mietforderungen. Die Anleger haben damit die Möglichkeit, von einer hohen Quote mit ihrer vollen Anlagesumme und nicht nur mit den offenen Mieten zu partizipieren.

-Wir gehen davon aus, dass wir es vorliegend mit einem betrügerischen Schneeballsystem zu tun haben und die Anleger aufgrund fehlerhafter bzw. unzureichender Aufklärung sowie Vorspiegelung falscher Tatsachen und Täuschungzur Zeichnung der Kapitalanlagen bewogen wurden und ihnen insofern Schadensersatzansprüche zustehen.

Unsere Einschätzung hat mittlerweile nicht nur der Insolvenzverwalter in seinen Eröffnungsgutachten bestätigt, wonach das Geschäftsmodell der gesamten P&R Gruppe nicht tragfähig war und es sich hier vielmehr spätestens seit 2010 um ein sogenanntes Schneeballsystem handelt.

Auch die Staatsanwaltschaft und der Haftrichter haben im Rahmen des Haftbefehls gegen den P&R Gründer Heinz Roth mittlerweile den dringenden Tatverdacht bestätigt, dass es sich vorliegend um Anleger-Betrug handelt, sodass den Anlegern insofern Schadensersatzforderungen zustehen dürften.


-Auch wenn Sie Ihre vorausgefüllten Anmeldeformulare bereits abgeschickt haben, könne Sie die Anmeldung der oben genannten Schadensersatzansprüche auf Rückabwicklung durch uns noch nachholen lassen, um so bei einer rechtzeitigen Anmeldung noch am Prüftermin am 14.11.2018 teilzunehmen und an einer Ausschüttung zu partizipieren.

- Insbesondere, da eine hohe Quote von bis zu 59% möglich ist (siehe unten), dürfte es für die Anleger Sinn machen, sich mit Hilfe eines spezialisierten Rechtsanwalts für eine bestmögliche Durchsetzung der Ansprüche in den Insolvenzverfahren einzusetzen.

- Die Anmeldung dieser entscheidenden Schadensersatzforderungen auf Rückabwicklung ist allerdings nicht durch ein Formular möglich, da dafür die Anspruchsvoraussetzungen wie bei einer Klageschrift substantiiert darzulegen sind und mit der jüngsten Rechtsprechung des OLG München mit Urteil vom Okt. 2015 die Anforderungen an die Substantiierungspflichten bei einer Forderungsanmeldung noch einmal deutlich erhöht wurden, sodass die Anmeldung rechtssicher nur durch einen spezialisierten Rechtsanwalt erfolgen kann.

Kosten und Angebot

-Um die bei einer Mandatierung anfallenden Kosten für unsere Mandanten möglichst transparent zu halten, vereinbaren wir regelmäßig konkrete Vergütungsvereinbarung. Sofern Sie eine Rechtsschutzversicherung abgeschlossen haben, würden wir für Sie eine Deckungszusage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung beantragen, sodass Ihnen keine Kosten entstehen.

- Gerne können wir Ihnen unverbindlich ein Angebot mit einer entsprechenden Vergütungsvereinbarung zukommen lassen. Senden Sie dazu bitte eine E-Mail mit dem Betreff „Angebot P&R" und den folgenden Angaben an

kanzlei@feilkaltmeyer.de

Vorname, Nachname:

Straße / Ort:

Tel. / Email:

Wann gezeichnet:

Bei welcher Gesellschaft (Emittent) gezeichnet:

-P&R Container Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH

-P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs-GmbH

-P&R Container Leasing GmbH

-P&R Transport-Container GmbH

-weitere:

Anlagesumme gesamt:

Wie viele Container:

Rechtsschutzversichert bei:

Haben Sie über einen Vermittler/Bank gezeichnet:

-Name des Vermittlers:

-Hat der Vermittler Sie über Risiken aufgeklärt:

-Welche Aussagen des Vermittlers waren für Sie entscheidend:


Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne auch telefonisch unter der

Telefonnummer: 030 / 548 603 83

unverbindlich zur Verfügung.